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criesu


Sonntag, 19. November 2017, 19:00 Uhr

Schwarzes Theater mit Pantomine

Theatergruppe Criesu in Herz Mariae

„Das Lächeln am Fuße der Leiter“

„Wenn August sich selber findet, beginnt das Leben – und nicht für August, sondern für die ganze Menschheit“, verspricht Henry Miller.

Seine Fabel „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ erzählt in ruhiger Sprache, die in der Inszenierung des Schwarzen Theaters Criesu aufgegriffen wird, die Geschichte von August dem Clown, der sein Publikum nicht nur zum Lachen bringen will, sondern ihm „ . . . das Geschenk einer unablässigen, stetig sich neu erweckenden, neu sich speisenden Freude“ geben möchte. Zu erleben ist dieses besondere Theaterstück, das die Mitglieder von Criesu in zweijähriger Arbeit selbst entwickelt haben, bei einer Aufführung am 19. November um 19 Uhr im katholischen Gemeindezentrum Herz Mariae in Wehen.

Zum Stück: August entwickelt eine Nummer am Fuße der Mondleiter. Der Auftritt berührt die Zuschauer, aber am Ende lachen sie nur. Unbefriedigt macht August weiter, überspannt schließlich den Bogen und wird ausgebuht. August „flieht aus der Welt, die er kannte“. Er macht sich auf die Suche und kümmert sich schließlich bei einem anderen Zirkus um die Tiere. Fütternd und striegelnd findet er Ruhe – solange jedenfalls, bis dem Clown der Truppe gekündigt wird und August für ihn einspringt. Aber er erntet wieder nur Lachen, nie Glückseligkeit, bis er eines Tages entdeckt, dass er zuerst das Glück in sich finden muss, er muss er selbst sein: „Ich muss lernen, als August glücklich zu sein, als der Clown, der ich bin.“

Criesu ist eine Amateurtheatergruppe aus Taunusstein. Criesu hat jedoch eine Besonderheit: Die Zuschauer erleben ausschließlich Schwarzes Theater und Pantomime. Henry Millers „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ wurde 1948 veröffentlicht, später von Joan Miró illustriert und bis heute in dieser Form veröffentlicht.

Weiter Informationen zur Theatergruppe über:

www.criesu.de